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27.02.2010
Reaktion auf Kassiererinnen-Streit
Aus Sicht der FDP gab es im Sitzungsverlauf weder einen Konsens über Maßnahmen gegen einzelne Verantwortliche, noch konnte einem der Beteiligten eine Einzelschuld für die missliche Affäre im Fall „Kassiererinnen-Streit“ zugewiesen werden, die Worms bundesweit negativ in die Schlagzeilen gebracht hat.
Die FDP erkennt weiterhin Fehler bei allen Beteiligten in der Hierarchie der Verantwortung, hält sich aber mit vorschnellen Rücktrittsforderungen zurück. Wir möchten es der eigenen Integrität der beiden betroffenen Personen überlassen, ob sie selbst einen Rücktritt für die beste Lösung und ein richtiges Signal an den Bürger halten mögen.
Eine Verschiebung der Freizeitbetriebe in ein anderes Dezernat, wie von anderen Parteien verlangt, ist aus deren eigenen Interessen nur allzu augenscheinlich und führt zu einer unüberlegten Machtverschiebung ohne klare Lösung der eigentlichen Probleme.
Mit großer Sorge erkennen wir vielmehr eine Handlungsunfähigkeit des Oberbürgermeisters, die politische Verantwortung zu übernehmen und konsequente Maßnahmen zu ergreifen, damit die Bevölkerung wieder Vertrauen zur Stadt, seiner Verwaltung und seinen Betrieben fassen kann.
Wichtig aus Sicht der Liberalen ist nun vor allem, dass erkennbare und vernünftige Konsequenzen seitens der Verwaltung gezogen werden und diese dann auch in ihrer Außenwirkung befriedigend für die Bürger und die Mandatsträger im Stadtrat sind.
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