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14.04.2009

Wormser FDP informiert sich über Situation im Gauß-Gymnasium

In den Osterferien informierten sich der FDP-Kreis- und Fraktionsvorsitzende Dr. Jürgen Neureuther und das FDP-Mitglied im Schulträgerausschuss Jörg Haubold auf Einladung von Oberstudiendirektor Dr. Serfas über die aktuelle Lage im Gauß-Gymnasium. Hierbei wurde konstatiert, dass die Raumsituation im Gauß wie auch in den übrigen Wormser Gymnasien mehr als angespannt ist. Anstatt ursprünglich 900 Schülern besuchen mittlerweile 1300 dieses Gymnasium.

Auf Grund der angespannten Raumlage – bspw. mussten naturwissenschaftliche Fachsäle in Klassenräume umfunktioniert werden – sei eine moderne didaktische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler in der jetzigen Lage nicht mehr möglich, erläuterte Dr. Serfas den beiden liberalen Kommunalpolitikern. So fehlten alles in allem am "Rudi", dem "Elo" und dem "Gauß" zusammen 31 Räume, gerechnet nach den geltenden Schulbaurichtlinien.

Die Folge hiervon ist, dass naturwissenschaftlicher Unterricht zum großen Teil nicht in Fachräumen, sondern provisorisch in Normalklassen gehalten werden muss. Sport muss ausfallen, weil keine Anlagen vorhanden sind. Nach Auffassung des bildungspolitischen Sprechers der Liberalen Jörg Haubold seien dies Dinge, „die in unserer Zeit unzumutbar und niemandem zu erklären sind“. Verantwortlich für diese Situation sei der Schulträger, die Stadt Worms, so der Liberale weiter.


Pessimisten sagen seit langer Zeit ein Absinken der Schülerzahlen an den Gymnasien voraus. Jedoch ist bisher genau das Gegenteil eingetreten. Für demografisch verursachte, vorübergehende Schwankungen bei den Anmeldezahlen sollte man nach Meinung der FDP auf flexible Lösungen analog zu dem Beispiel des Karolinen-Gymnasiums in Frankenthal zurückgreifen. Vorübergehender Fachraummangel wird dort nach Auskunft von Schulleiter Dr. Serfas durch Schulcontainer überbrückt. „Der Unterricht dort kann ohne Qualitätsverlust gehalten werden“, erläuterte Serfas abschließend.


(c) 1999 FDP-Kreisverband Worms