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18.04.2008

FDP fordert energisches Vorgehen gegen Gewalt in der Schule

Vor dem Hintergrund des jüngsten Gewaltvorfalles an der Staudinger-Grundschule fordert der FDP-Kreis- und Fraktionsvorsitzende, Dr. Jürgen Neureuther, die Verantwortlichen zu einem konsequenten Handeln auf. „Den Eltern schulpflichtiger Kinder, muss Gewissheit gegeben werden, dass diese auch nach dem Unterricht körperlich unversehrt nach Hause zurückkehren. Stadtverwaltung und Schulleitung sind in dem heute in der Wormser Zeitung dargestellten Fall sowie in ähnlich gelagerten Fällen aufgefordert, schnellstens alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.“

Im konkreten Fall müssen vor allem die Eltern in die Pflicht genommen werden, denn diese tragen letztlich die Verantwortung, für die Verhaltensstörung des Jungen. „Auf gar keinem Fall dürfe die von der Schulleiterin dargestellte Uneinsichtigkeit der Mutter hingenommen werden!“ Den Eltern des jugendlichen Straftäters müsse vom zuständigen Dezernenten Hans-Joachim Kosubek klar und unmissverständlich die Folgen weiterer Ausraster vor Augen geführt werden. Begrüßenswert sei, dass die Staudinger-Grund- und Hauptschule schon allerlei Maßnahmen im präventiven Bereich ergriffen habe, so Neureuther.

Gewalt an Schulen sei ein Thema das nach Ansicht der Wormser Liberalen keineswegs vernachlässigt werden dürfe, denn die gesellschaftlichen Folgen die hieraus entstehen, sind heute noch gar nicht abzuschätzen.


(c) 1999 FDP-Kreisverband Worms