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20.12.2007

Wormser Hauptbahnhof und Schulpolitik im Mittelpunkt der FDP-Weihnachtsfeier

Bei bester Stimmung begingen die Wormser Liberalen am vergangenen Montag im Weinlokal „Zum Zwicker“ ihr Weihnachtsfest. So konnte auch dieses Jahr der Kreisvorsitzende Dr. Jürgen Neureuther wieder etwa 40 Gäste und Parteifreunde begrüßen. Traditionell waren auch der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Herbert Mertin, sein Amtsvorgänger Werner Kuhn und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Schmitz als Gäste zugegen.

In seiner Begrüßungsrede gab Dr. Neureuther einen Abriss über das politische Jahr 2007 in Worms und Umgebung, was auf Grund der Feier der 175. Wiederkehr des Hambacher Festes durchaus als „Liberales Jahr“ bezeichnet werden könne. Besonders erwähnte er, dass in der diesjährigen Adventszeit Werner Dinger wieder seinen Weihnachtsschmuck zur Verschönerung des Wormser Hauptbahnhofes habe aufstellen dürfen. Neureuther erinnerte daran, dass nach der letztjährigen Weihnachtsfeier Landtagsfraktionsvorsitzender Mertin auf Anregung von Werner Dinger an den Chef der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, geschrieben hatte, um das Aufstellen des Weihnachtsschmuckes zu ermöglichen. Des Weiteren attackierte der FDP-Kreisvorsitzende die Pläne der Landesregierung zur Zerschlagung des dreigliedrigen Schulsystems. „Gerade in Worms“, so Neureuther „erfreuten sich die Hauptschulen durchaus einer gewissen Nachfrage seitens der Schüler“. Auch die Ausbildungsbetriebe seien an gut qualifizierten Hauptschülern interessiert.

In seiner anschließenden Gastrede legte Fraktionsvorsitzender Herbert Mertin seine Schwerpunkte ebenfalls auf die Schul- und Bildungspolitik, auf den Fortgang der Arbeiten am Wormser Hauptbahnhof sowie auf die Hochschulpolitik. Scharf kritisierte er die Pläne von Beck und Ahnen zur Reform der Schulstruktur als Etikettenschwindel. Anstatt einer Aufwertung der Realschule, was unter der Bezeichnung „Realschule plus“ durchaus verstanden werden könne, würde diese Schulform auf Grund der gegenwärtigen Pläne zur Schulstrukturreform stark abgewertet, bis sogar abgeschafft. Die Bauarbeiten am Wormser Hauptbahnhof begrüßte der FDP-Chef entschieden, mahnte jedoch deren zügigen Fortgang an, da „der Hauptbahnhof in jeder Stadt zur ersten Visitenkarte gehört“. Ausdrücklich dankte er hierbei Werner Dinger für dessen unermüdlichen Einsatz zu Gunsten des Bahnhofs. Vor dem Hintergrund der Studentenproteste in Rheinland-Pfalz kritisierte er die mangelnde Finanzausstattung der Hochschulen in Rheinland-Pfalz. „Wenn ich schon auf die Erhebung von Studienbeiträgen verzichte“, so Mertin, „dann brauche ich wenigstens ein schlüssiges Finanzierungskonzept, um die Qualität der rheinland-pfälzischen Hochschulausbildung im Vergleich mit den benachbarten Bundesländern zu erhalten“.


(c) 1999 FDP-Kreisverband Worms