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05.02.2007

FDP kritisiert Hagemann wegen seiner Zustimmung zur Gesundheitsreform scharf

Der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Jürgen Neureuther hat den Wormser SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann für sein Abstimmungsverhalten bei der Verabschiedung der Gesundheitsreform heute in Berlin scharf kritisiert. „Hagemann hat mit seiner Zustimmung zur Gesundheitsreform als Parteivertreter, aber nicht als Volksvertreter gehandelt“, erklärte Dr. Neureuther. Obwohl die sachlichen Bedenken gegen die Gesundheitsreform auch in den Regierungsfraktionen überwogen hätten, habe der SPD-Abgeordnete Hagemann mit seiner Zustimmung den Weg in eine so-zialistische Zwangskasse geebnet und die Krankenkassenbeiträge gleichzeitig in die Höhe getrieben.

Der FDP-Kreisvorsitzende warf Hagemann vor, die schwarz-rote Koalitionsräson in Berlin sei ihm wichtiger als der Einsatz für die Menschen in seinem Wahlkreis. „Dieser Gesundheitsmurks, für den Klaus Hagemann ganz persönlich mitverantwortlich ist, macht die Gesundheitsversorgung für alle teurer, aber für niemanden besser“, kritisierte der Liberale. Vor allem werde das Gesundheitssystem dadurch nicht zukunftsfest ausgestaltet. Die Leidtragenden seien die Patienten, die Versicherten und alle in der Gesundheitsversorgung Berufstätigen.


(c) 1999 FDP-Kreisverband Worms