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05.12.2006
FDP: Hauptschule zur Gewährleistung der Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen stärken
Informationsbesuch der FDP bei VSK Technik Kübler in Worms-Rheindürkheim
Anlässlich eines Besuchs bei der Firma VSK Technik Kübler informierten sich Vertreter des FDP-Vorstands gemeinsam mit dem stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden sowie sozial- und arbeitmarktpolitischen Sprecher der Liberalen, Dr. Peter Schmitz, über die Ausbildungsleistungen des heimischen Handwerks. Beeindruckt zeigten sich die FDP-Vertreter von der Ausbildungsleistung die VSK Technik Kübler erbringt. So sind von 197 Beschäftigten 23 Auszubildende.
Firmenchef Horst-Werner Kübler berichtete jedoch, dass es von Jahr zu Jahr schwieriger werde, ausbildungsfähige und ausbildungswillige Jugendliche zu finden. Gerade im Basiswissen wie Rechnen, Schreiben und Lesen täten sich immer mehr Lücken bei den Schulabgängern auf. In diesem Zusammenhang befürwortete Dr. Schmitz eine Stärkung der Hauptschule sowie eine ehrlichere Benotung der schulischen Leistungen. „Die Hauptschule muss wieder ihr vorrangiges Augenmerk auf die Vermittlung von Grundwissen sowie Rechnen, Schreiben und Lesen legen und keine Post-68er Experimente mehr betreiben“; so Schmitz.
„Im Hinblick auf die Ausbildungswilligkeit ist aber auch das Elternhaus gefordert“, waren sich alle Beteiligten einig. Um Sozialhilfekarrieren zu unterbinden, müsse durch gezielte Förderungen schon im vorschulischen Bereich, Chancengerechtigkeit für die Schulanfänger zumindest versucht werden.
Beeindruckt zeigte sich der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Jürgen Neureuther wie es VSK Technik Kübler seit 1968 gelungen sei, sich vom Dienstleister für die Zuckerrübenbauern zu einem modernen deutschlandweit agierenden Dienstleister für die Industrie zu entwickeln. „An VSK Technik Kübler zeigt sich exemplarisch über welches Innovationspotenzial der deutsche Mittelstand verfügt“; so Neureuther abschließend.
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