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22.11.2006
Stadtmanager Stephan Pruschwitz zu Gast beim Liberalen Stammtisch
Auf Einladung des stellvertretenden FDP-Kreisvorsitzenden, Jörg Haubold, erläuterte Stephan Pruschwitz im Rahmen des „Liberalen Stammtischs“ Ergebnisse und Konzepte des Stadtmarketings und traf mit seinen organisatorischen sowie inhaltlichen Mitteilungen auf große Zustimmung der anwesenden FDP-Mitglieder.
Auf einhellige Zustimmung stieß Pruschwitz’ Warnung vor einer Auszehrung der Innenstadt durch die Verlagerung von größeren Verkaufsflächen in die Wormser Außenbezirke.
„Wir müssen Worms als Markenzeichen besser vermarkten“, so Pruschwitz, „und dürfen dabei die Innenstadt-Belange nicht vergessen!“ Einhelliger Tenor aller Anwesenden war, dass Worms viel zu bieten habe.
So könne Worms sich gerade wegen seiner sehr guten weichen Standortfaktoren als zentrale Wohn- und Familienstadt zwischen den beiden Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar auf Grund der guten Verkehrsanbindung etablieren.
Als Kultur- und Einkaufsstadt müsse die Verweilzeit der Touristen und Besucher noch erhöht werden. Dies könne laut Pruschwitz durch eine „Kultur- und Gastronomie-Meile“ um den Dom, dem zentralen Wahrzeichen der Stadt, geschehen. In diesem Zusammenhang bekräftigte FDP-Kreisvorsitzender Dr. Jürgen Neureuther die alte Forderung der Liberalen nach ausreichendem Parkraum im Umfeld des Domes. „Das Parken auf dem Weckerlingplatz muss grundsätzlich wieder erlaubt werden! Gerade für ältere Personen und Frauen sind die von der Verwaltung ins Felde geführten Parkhäuser viel zu weit entfernt“, so der Liberale.
Eine weitere wichtige Rolle zur Steigerung der Attraktivität von Worms spielte im Vortrag des Stadtmanagers die Etablierung einer Rheinachse zwischen Rheinpromenade und Innenstadt.
Zur Aufwertung der KW wurde von Stephan Pruschwitz vorgeschlagen eine eventuelle Rathaus-Erweiterung im leer stehenden C&A-Gebäude unterzubringen und nicht wie momentan in Erwägung gezogen im alten Gesundheitsamtgebäude. in der Dom-Gegend wäre deshalb sicherlich ausgesprochen kontraproduktiv! Hierüber zeigten sich die Liberalen besonders erfreut.
Weiterhin wurde eine bessere und stärkere Vermarktung von Worms als Weinstadt in der Diskussion vorgetragen. Hier bestünden gerade in Verbindung mit dem Wonnegau noch ungenützte Potenziale. Alles in allem zeigten sich die Liberalen sehr erfreut über den innovativen und erfrischenden Vortrag.
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