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22.09.2006
FDP sieht sich in ihren Befürchtungen bestätigt
"Erhalt des Kerschensteiner Schulschwimmbades wäre die für alle Beteiligten sinnvollere Lösung gewesen"
Zu Beginn des Jahres hatten sich der FDP-Kreisvorstand und die FDP-Stadtratsfraktion entschieden gegen die Schließung und für eine Sanierung des Kerschensteiner-Schulschwimmbades ausgesprochen. Damals waren sowohl pädagogische als auch finanzielle Gründe hierfür genannt worden.
„Nach den jetzt bestätigten Fakten hinsichtlich der wahren Anschaffungskosten in Höhe von 550.000 Euro, die mit 50 Prozent über dem damals kalkulierten Höchstpreis liegen, sieht sich die Wormser FDP in ihrer im Januar geäußerten Haltung mehr als bestätigt“, reagierte der FDP-Kreisvorsitzender Dr. Jürgen Neureuther auf die heute veröffentlichten Zahlen zu den wahren Anschaffungskosten einer Traglufthalle.
„Gerade vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Nutzungsqualitäten eines ganzjährig betriebenen Schul- und Lehrbeckens nicht mit einer teilweisen und eingeschränkten Benutzung eines Freizeitbades mit Traglufthalle vergleichbar sind, wird einem durch die heute öffentlich gewordene Kostenexplosion bei den Anschaffungskosten für die Traglufthalle, die Unsinnigkeit der damaligen Stadtratsentscheidung nochmals deutlich vor Augen geführt“, so Neureuther.
„Schon damals habe der Bauexperte unseres Kreisverbandes Migges Glaser Zweifel an der vom Servicebetrieb gelieferten Datengrundlage geäußert. Auch seien in Prof. Ganslosers Gutachten der Kostenansatz für die Sanierung des Kerschensteiner Schulschwimmbades in einer zweiten Nachberechnung von 1,66 Mio. auf 1.99 Mio. nach oben korrigiert worden“, erklärte der FDP-Kreisvorsitzende. Des Weiteren seien die günstigere Möglichkeit einer stufenweisen Sanierung von Herrn Haag im Voraus und pauschal als irrig abgetan worden, was sich nach dem heutigen Stand der Dinge als großer Fehler erweise.
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