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23.08.2006
Landesregierung manövriert Einkaufsstadt Worms auf's Abstellgleis – Einzelhandel in Worms darf nicht benachteiligt werden
„Wenn die Vorstellungen der SPD-Landesregierung Gesetz werden, dann ist das ein herber Rückschlag für die Entwicklung des innerstädtischen Einzelhandels von Worms“, betonte der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Jürgen Neureuther. Presseberichten zu Folge plant die rheinland-pfälzische Landesregierung die Ladenöffnungszeiten lediglich nur an maximal zwei Tagen pro Woche, bis 22.00 Uhr und dann auch lediglich auf Antrag der jeweiligen Kommune zu erlauben. Im angrenzenden Hessen und Baden-Württemberg hingegen werde der Ladenschluss in der Zeit von Montag bis Samstag wohl noch in diesem Jahr ganz abgeschafft, so der Liberale. „Wenn es bei der jetzigen Haltung der SPD-Landesregierung bleibt, so schwächt das die Attraktivität der Einkaufsstadt Worms insbesondere gegenüber Mannheim, aber auch gegenüber kleineren Städten wie Lampertheim oder Bensheim ganz erheblich“, so Neureuther.
Nach Ansicht des Liberalen müsse es den mündigen Einzelhändlern selbst frei gestellt werden in der Zeit von Montag bis Samstag selbst zu entscheiden, wann es für sie am besten sei ihre Läden zu öffnen.
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